Kirche Hundhaupten (FFH-Objekt)

  • Kirche Hundhaupten
  • Große Mausohren im Dachgeschoss der Kirche
  • Fledermausnacht in der Kirche Hundhaupten

Das FFH-Objekt beherbert eine der bedeutensten Fledermaus-Wochenstuben des Großen Mausohrs (Myotis myotis) in Thüringen bzw. Westsachsen. Jedes Jahr finden sich seit den 80er Jahren bis zu 1.200 Fledermäuse (Großes Mausohr) in ihrem Sommerquartier, der St.-Anna-Kirche, ein. Die Wochenstube ist zudem die Mutterkolonie kleinerer Vorkommen im Einzugsgebiet der Weißen Elster und damit auch von hoher funktionaler Bedeutung für den östlichen Bereich des Naturraums „Thüringer Becken“.

Das Quartier ist bei einer artgerechten Gebäudeunterhaltung und bei Erhaltung oder Verbesserung der Struktur und Lebensraumqualität seiner Umgebung sowie der zugehörigen Satellitenquartiere geeignet, dauerhaft die Population für das Große Mausohr zu sichern.

Das Große Mausohr ist nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt und eine von nur vier Fledermausarten in Deutschland, die im Anhang II der FFH-Richtlinie steht. Internationale Abkommen (EUROBATS-Konferenz) und die FFH-Richtlinie verpflichten Deutschland, die Bestandsentwicklung und den Erhaltungszustand der Fledermäuse zu beobachten und über die Ergebnisse zu berichten. Es ist deshalb von hoher Bedeutung, diese Art zu erhalten.


Besonders beliebt ist die aller 2 Jahre in der Kirche stattfindende Fledermausnacht Hundhaupten. Hier geben Fachleute für Große und Kleine einen Einblick in die Ökologie der Fledermäuse und öffnen das geheimnisvolle "Vampir"-Dachgeschoss der Kirche zum Bestaunen.

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